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Seit dem Jahr 2008 organisiert die Sepp-Herberger-Stiftung gemeinsam mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) sowie dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) die BLINDENFUSSBALL-Bundesliga. Die europaweit einzigartige Spielrunde für blinde und sehbehinderte Menschen geht dabei für den Behindertensport beispielhafte Wege. Jährlich wird der Finalspieltag der Blindenfußball-Bundesliga auf einem zentralen öffentlichen Platz in einer Innenstadt ausgetragen.

„Mit der BLINDENFUSSBALL-Bundesliga wollen wir einer breiten Öffentlichkeit zeigen, zu welch´ herausragenden Leistungen behinderte Menschen in der Lage sind. Gerade mit den Stadt-Spieltagen werben wir für den Inklusionsgedanken und zeigen, dass blinde und sehbehinderte Menschen mitten im Leben stehen, arbeiten, studieren und auf hohem Niveau Fußball spielen“, betont Ralph-Uwe Schaffert DFB-Vizepräsident und Vorsitzender der DFB-Stiftung Sepp Herberger.

Zudem will die Serie dazu beitragen, dass immer mehr Menschen mit Beeinträchtigungen Zugang in die bundesweit rund 24.500 Fußballvereine finden. Beispiele aus der Vereinslandschaft zeigen, dass diese Integration möglich ist und gelingen kann. Dafür sind im Blindenfußball unter anderem der FC Schalke 04, Borussia Dortmund, der FC St. Pauli, der FC Ingolstadt, Fortuna Düsseldorf, Hertha BSC und der 1. FC Köln hervorragende Beispiele, die allesamt eines von zehn Teams in der Blindenfußball-Bundesliga stellen.
Gespielt wird mit einem Rasselball auf einem 40 x 20 m großen Kunstrasenspielfeld. Es spielen jeweils vier Feldspieler und ein Torwart gegeneinander. Der Torwart selbst ist sehend. Durch Zurufe untereinander sowie von außen durch sogenannte Guides orientieren sich die Spieler auf dem Spielfeld.
Weitere Informationen: www.blindenfussball.de




