31.7.2026

Freund der Nationalmannschaft (FdN) Frank Hansen erlebt unvergesslichen Roadtrip durch Nordamerika

Zusammen mit seiner Frau und seinem Sohn verfolgte Frank Hansen das Eröffnungsspiel der WM in Mexiko City. (Foto: Hansen)

Die FIFA-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ließ für Frank Hansen einen Traum wahr werden: Er reiste mit engsten Verwandten auf der Spur der Weltmeisterschaft durch die Ausrichterländer, sah packende Spiele und erlebte den Zauber des Fußballs, den er als Freund der Nationalmannschaft (FdN) auch in ganz anderer Weise schon zu schätzen gelernt hat. 

Der Fußball kann nicht die großen Konflikte unserer Zeit lösen und keine heile Welt erschaffen. Auch nicht durch eine so große und vielbeachtete Veranstaltung wie die FIFA-Weltmeisterschaft. Das weiß Frank Hansen. Doch er kann neue Perspektiven eröffnen und Träume erfüllen. Für den 61-Jährigen ist nun genau so ein Traum wahr geworden. Zusammen mit seiner Frau, seinem Sohn und einem Neffen hat er anlässlich der Weltmeisterschaft sechs Wochen in Nordamerika verbracht, viele unvergessliche Eindrücke gesammelt, Menschen und Kulturen kennengelernt und packenden Sport gesehen. „Genau das habe ich mir lange Zeit gewünscht. Diese Reise macht man once in a lifetime“, sagt der Mann, der an der malerischen Schlei in Schleswig-Holstein lebt.

Zurück in Deutschlands hohen Norden hat er nicht nur tolle Erinnerungen mitgebracht, sondern auch ein neues Gefühl für die Menschen in den drei Staaten, die er bereist hat. Der freundliche und positive Umgang von Dienstleistern mit ihren Kunden in den USA und Kanada, die Begeisterung und Leidenschaft der Mexikaner für ihr Team und den Sport und nicht zuletzt die großen, hochmodernen Arenen haben ihn fasziniert. „Angesichts der Farbenpracht und Emotionen im Aztekenstadion von Mexiko City hatte ich sogar Tränen in den Augen“, schaut er auf das Eröffnungsspiel zurück. „Keine Frage“, sagt er, „wer dabei war, hat ein friedliches Fußballfest erlebt, neue Perspektiven gewonnen und nun ein anderes Gefühl für die Gastgeberländer.“

Der Fußball hat einen besonderen Zauber

Der Fußball hat also einen Zauber und eine Kraft, die man spüren kann. Und er bringt Menschen zusammen. Hansen hat dies auch schon in ganz anderer Form beobachtet. Bei der vielfältigen Arbeit der DFB-Stiftungen. „Ich finde es großartig, was die Mexico-Hilfe der DFB-Stiftung Egidius Braun leistet und mich beeindrucken auch die Projekte der Sepp Herberger Stiftung“, betont er. Letzteres ist für ihn ein guter Grund, warum er vor rund fünf Jahren Mitglied der Freunde der Nationalmannschaft (FdN) wurde, also zu jenem Kreis von Menschen stieß, die mit ihren Spenden die Arbeit der Sepp Herberger Stiftung unterstützen. 

Der andere Aspekt ist der Austausch, der Zusammenhalt und die Möglichkeit, gemeinsam das DFB-Team zu unterstützen. Dieses hat Hansen in den zurückliegenden Monaten intensiv getan. In der UEFA Nations League und der WM-Qualifikation verfolgte er die Geschicke der deutschen Auswahl. Und das tat der Vater zweier erwachsener Kinder dann auch in den USA und Kanada. „Das Ausscheiden gegen Paraguay hat schon weh getan“, sagt er mit Blick auf das bittere Aus nach Elfmeterschießen im Sechszehntelfinale. Anders als die DFB-Auswahl ging es für ihn aber weiter. Zusammen mit den Verwandten und einer großen Reisegruppe, zu der auch weitere FdN-Mitglieder gehörten, nahm er jenen Weg, den die Nationalmannschaft bei anhaltendem Erfolg genommen hätte. Von Houston ging es über Toronto bis nach New York. Während er das Finale am Bildschirm verfolgte, sah Hansen das Viertelfinale der Franzosen gegen Marokko und sogar beide Halbfinals live im Stadion. „Nur das Achtelfinale haben wir ausgelassen“, erklärt er – und das aus gutem Grund: In Philadelphia besuchte er im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250. Jahrestag der Unabhängigkeitserklärung der USA ein Konzert mit Will Smith und weiteren Künstlern. Das passte. Schließlich hatte sich der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater schon vor seinem Roadtrip durch Amerika mit der Geschichte des Landes beschäftigt. 

Frank Hansen (r.) besuchte mit seinem Neffen (l.), seinem Sohn und seiner Frau mehrere Spiele der FIFA-Weltmeisterschaft in Nordamerika. (Foto: Hansen)

Geschichtsträchtiges Spiel verfolgt

Ein ganz anderes Stück Geschichte erlebte er derweil nicht als Leser, sondern hautnah: „Wir haben im Halbfinale beim Spiel Argentinien gegen England den vielleicht letzten Länderspiel-Erfolg von Lionel Messi gesehen“, so der Schleswig-Holsteiner. Einmalig sei das gewesen, den nochmals groß auftrumpfenden Superstar in Aktion zu sehen. 

Große WM-Matches hat Hansen bereits einige gesehen – darunter auch die Finals 2014 und 2018. Die Begeisterung für Weltmeisterschaften wird ihn wohl kaum mehr loslassen. „Die ganze Welt kommt dort zusammen. In den USA war zudem deutlich zu sehen, dass dieses Land ein Einwandererland ist. Viele Menschen hatten Trikots jener Länder an, in denen ihre familiären Wurzeln liegen“, hat er beobachtet. 

Die Faszination für Weltmeisterschaften packte ihn bereits als Kind

Die Faszination für Weltmeisterschaften packte ihn schon als Kind. „Die WM 1978 war die erste, die ich bewusst erlebt habe. Ich weiß noch, dass ich während der Sommerferien alle Spiele zusammen mit meinen Eltern geschaut habe“, erinnert er sich. Etwa zur gleichen Zeit packte ihn die Bewunderung für den FC Bayern München um Karl-Heinz Rummenigge und Gerd Müller. Diese ist ebenfalls geblieben, auch wenn der Diplombetriebswirt aus Lokalpatriotismus auch Holstein Kiel die Daumen drückt und zusammen mit dem in Stuttgart lebenden Sohn gerne zum VfB geht.

Der Fußball, seine Geschichte und Geschichten begeistern ihn. Das gilt auch für Herberger und seine Mannen, die 1954 die Nation verzauberten. Hansen hat viel über den legendären Bundestrainer gelesen, er hat das schweizerische Spiez besucht, wo die Weltmeister-Elf untergebracht war, und er weiß, was diese Mannschaft stark gemacht hat: „Es waren die Grundtugenden wie Fleiß, Bescheidenheit, Einsatzbereitschaft, Disziplin und Teamgeist“, sagt er. All jene Werte seien nach wie vor gefragt. Das gelte für das private Miteinander, im Job, aber eben auch für den Sport. „Wer zusammenhält und sein Herz auf dem Platz lässt, kann Großes erreichen. Das haben die vermeintlich Kleinen mehrfach bei der WM gezeigt“, so der 61-Jährige, der als Jugendlicher selbst beim TSV Borgstedt gekickt hat. Wenn man diese Erkenntnis berücksichtigt, da ist er sicher, können auch für das DFB-Team wieder Träume wahr werden.

Von Grünberg aus stand ein Besuch auf dem DFB-Campus in Frankfurt auf dem Plan. Foto: DFB/Nico Florow
Eine zusätzliche Freizeit für Kinder nach onkologischer Erkrankung fand in Malente statt. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun
Der fußballbegeisterte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf besuchte die Fußball-Ferien-Freizeit in Malente. Foto: Martin Ziemer/Getty Images
Der ehemalige Trainer von RB Leipzig Marco Rose war für einen Wertedialog in Leipzig zu Gast. Foto: Jens Schlüter/Getty Images
Ein Besuch im Bundesverfassungsgericht stand bei der Freizeit in Schöneck (Karlsruhe) auf dem Programm. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
U19-Nationaltrainer Hanno Balitsch leitete eine Trainingseinheit in Edenkoben. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
FIFA-Schiedsrichter Harm Osmers gab in Malente Einblicke in das Leben eines Profi-Schiedsrichters. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun
Neben verschiedenen Ausflügen und Bildungsaktivitäten stand natürlich der Fußball im Mittelpunkt der Freizeiten. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
Von Hennef aus ging es für eine Führung nach Leverkusen in die BayArena – inklusive Gespräch mit dem Geschäftsführer Simon Rolfes. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
Insgesamt 1.000 Teilnehmende waren bei den Fußball-Ferien-Freizeiten 2025 dabei. Foto: Klaus Venus/DFB-Stiftung Egidius Braun
Verschiedene Workshops zum Thema Demokratie standen auf dem Programm der Freizeitwochen. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
Der ehemalige Ministerpräsident Volker Bouffier tauschte sich in einem Wertedialog mit den Teilnehmenden einer Freizeit in Grünberg aus. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
DFB-Präsident Bernd Neuendorf besucht die Fußball-Ferien-Freizeiten in Hennef. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
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