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Seit 2008 nimmt die U18-Nationalmannschaft jedes Jahr im Dezember an einem Nachwuchsturnier in Israel teil – bundesweit ein einmaliges nachhaltiges Langzeitprojekt im Spitzensport, das Spieler, Trainer und Betreuer in schmerzliche Berührung mit der deutschen Geschichte bringt. Die DFB-Junioren trainieren und spielen Fußball und lernen abseits des Platzes die Geschichte und Gegenwart Israels kennen. Mehr als 300 Nationalspieler nahmen bis heute daran teil, unter ihnen Matthias Ginter, Antonio Rüdiger und Marc-André ter Stegen. Nach dem Angriff der Hamas auf Ziele in Israel am 7. Oktober 2023 und dem daraus resultierenden bewaffneten Konflikt im Gaza-Streifen kann das Projekt aktuell nicht durchgeführt werden.

Kicken, Lernen und die Beschäftigung mit der Vergangenheit
Die DFB-Kulturstiftung organisiert parallel zum Turnier das historische Begleitprogramm: Vorträge, Handreichungen, Besuche. Insbesondere zwei Begegnungen stehen im Mittelpunkt: Ein Zeitzeugengespräch mit Zvi Cohen, einem der wenigen noch lebenden Gefangenen des Lagers Theresienstadt, sowie der gemeinsame Besuch mit den israelischen Altersgenossen der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

