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„Etwa 20 Fußballer schwitzen in der Sonne. Sprints waren angesagt. Mittendrin stand ein kleiner Mann im Trainingsanzug und bellte Befehle. Seine hohe Stirn lag in Falten. ‚Das ist bestimmt Sepp Herberger‘, vermutete Kim.“ So leitete Fabian Lenk die Reise zurück ins Jahr 1954 in der Sepp-Herberger-Grundschule in Weinheim ein.
Die DFB-Stiftung Sepp Herberger organisierte in Weinheim – dem Ort, an dem der Weltmeistertrainer von 1954 viele Jahre seines Lebens verbrachte und Nationalspieler wie Fritz Walter regelmäßig empfing – eine Vorleseaktion für Grundschulkinder. Der Autor der Buchreihe „Die Zeitdetektive“, Fabian Lenk, las den rund 80 Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen aus seiner Ausgabe „Das Wunder von Bern“ vor und brachte die Atmosphäre rund um den ersten Weltmeisterschaftstitel lebendig in den Klassenraum.

„Mit meinem Buch über das ‚Wunder von Bern‘ wollte ich die Geschichte rund um das WM-Turnier von 1954 vor den Augen junger Leserinnen und Leser wieder aufleben lassen. Der Triumph von damals gehört zweifellos zu den großen Momenten des deutschen Fußballs“, beschreibt Fabian Lenk seine Motivation für das Buch.
Im Anschluss an die Lesungen beantwortete der Autor den Kindern ihre Fragen rund um Fußball und Literatur und gab ihnen praktische Tipps für das Schreiben von eigenen Geschichten.
Unterstützt wurde die Vorleseaktion vom KOSMOS-Verlag, der allen Kindern jeweils ein Exemplar des Buches schenkte. So können die Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch zu Hause ihre Reise ins Jahr 1954 fortsetzen.
