22.5.2026

Eine Reise zurück zum WM-Triumph von 1954: Autor Fabian Lenk liest „Das Wunder von Bern“ in der Sepp-Herberger-Grundschule in Weinheim

„Etwa 20 Fußballer schwitzen in der Sonne. Sprints waren angesagt. Mittendrin stand ein kleiner Mann im Trainingsanzug und bellte Befehle. Seine hohe Stirn lag in Falten. ‚Das ist bestimmt Sepp Herberger‘, vermutete Kim.“ So leitete Fabian Lenk die Reise zurück ins Jahr 1954 in der Sepp-Herberger-Grundschule in Weinheim ein.

Die DFB-Stiftung Sepp Herberger organisierte in Weinheim – dem Ort, an dem der Weltmeistertrainer von 1954 viele Jahre seines Lebens verbrachte und Nationalspieler wie Fritz Walter regelmäßig empfing – eine Vorleseaktion für Grundschulkinder. Der Autor der Buchreihe „Die Zeitdetektive“, Fabian Lenk, las den rund 80 Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klassen aus seiner Ausgabe „Das Wunder von Bern“ vor und brachte die Atmosphäre rund um den ersten Weltmeisterschaftstitel lebendig in den Klassenraum.

Lebendig schilderte Fabian Lenk den Grundschulkindern den deutschen 3:2-Siegtreffer durch Helmut Rahn im WM-Endspiel 1954 gegen Ungarn. (Foto: Klaus Venus)

„Mit meinem Buch über das ‚Wunder von Bern‘ wollte ich die Geschichte rund um das WM-Turnier von 1954 vor den Augen junger Leserinnen und Leser wieder aufleben lassen. Der Triumph von damals gehört zweifellos zu den großen Momenten des deutschen Fußballs“, beschreibt Fabian Lenk seine Motivation für das Buch.

Im Anschluss an die Lesungen beantwortete der Autor den Kindern ihre Fragen rund um Fußball und Literatur und gab ihnen praktische Tipps für das Schreiben von eigenen Geschichten.

Unterstützt wurde die Vorleseaktion vom KOSMOS-Verlag, der allen Kindern jeweils ein Exemplar des Buches schenkte. So können die Schülerinnen und Schüler sowohl im Unterricht als auch zu Hause ihre Reise ins Jahr 1954 fortsetzen.

Nach den Lesungen erhielt jedes Grundschulkind ein vom Autor persönlich signiertes Buch der Zeitdetektive „Das Wunder von Bern“. (Foto: Klaus Venus)

Von Grünberg aus stand ein Besuch auf dem DFB-Campus in Frankfurt auf dem Plan. Foto: DFB/Nico Florow
Eine zusätzliche Freizeit für Kinder nach onkologischer Erkrankung fand in Malente statt. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun
Der fußballbegeisterte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf besuchte die Fußball-Ferien-Freizeit in Malente. Foto: Martin Ziemer/Getty Images
Der ehemalige Trainer von RB Leipzig Marco Rose war für einen Wertedialog in Leipzig zu Gast. Foto: Jens Schlüter/Getty Images
Ein Besuch im Bundesverfassungsgericht stand bei der Freizeit in Schöneck (Karlsruhe) auf dem Programm. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
U19-Nationaltrainer Hanno Balitsch leitete eine Trainingseinheit in Edenkoben. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
FIFA-Schiedsrichter Harm Osmers gab in Malente Einblicke in das Leben eines Profi-Schiedsrichters. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun
Neben verschiedenen Ausflügen und Bildungsaktivitäten stand natürlich der Fußball im Mittelpunkt der Freizeiten. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Klaus Venus
Von Hennef aus ging es für eine Führung nach Leverkusen in die BayArena – inklusive Gespräch mit dem Geschäftsführer Simon Rolfes. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
Insgesamt 1.000 Teilnehmende waren bei den Fußball-Ferien-Freizeiten 2025 dabei. Foto: Klaus Venus/DFB-Stiftung Egidius Braun
Verschiedene Workshops zum Thema Demokratie standen auf dem Programm der Freizeitwochen. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
Der ehemalige Ministerpräsident Volker Bouffier tauschte sich in einem Wertedialog mit den Teilnehmenden einer Freizeit in Grünberg aus. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
DFB-Präsident Bernd Neuendorf besucht die Fußball-Ferien-Freizeiten in Hennef. Foto: DFB-Stiftung Egidius Braun/Carsten Kobow
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