
.png)
In jungen Jahren spielte Robert Peukert für den FC Carl Zeiss Jena, dessen Stadion er vom eigenen Zuhause aus sieht. Der Fußball hat ihn vieles gelehrt und bereitet ihm immer noch Freude – insbesondere, wenn er das DFB-Team zusammen mit den Freunden der Nationalmannschaft (FdN) anfeuert, jenem Kreis von Menschen, die mit ihren Zuwendungen die Arbeit der DFB-Stiftung Sepp Herberger unterstützen.
Dass die großen Fußballstadien besondere Magie versprühen, ist kein Geheimnis. Erwartungen, Ehrgeiz und Emotionen bilden dort jene faszinierende Mischung, der man sich auf Feld und Tribüne kaum entziehen kann. Auch für Robert Peukert ist das Stadion mehr als eine bloße Stätte sportlichen Wettstreits. „Es ist ein Energiereinigungstempel. Man geht immer glücklicher raus, als man hineingegangen ist“, sagt er. Diese Formel gilt für ihn völlig unabhängig vom Resultat.
Da verwundert es nicht, dass es den Jenaer immer wieder zum Fußball zieht. Nicht weit entfernt vom eigenen Zuhause in der thüringischen Universitätsstadt besucht er regelmäßig Begegnungen des Bundesligisten RB Leipzig. Die Allianz-Arena des FC Bayern München ist eine weitere Anlaufstelle, um Energie und Glück zu tanken.
Einst Uwe Bein und Antony Yeboah die Daumen gedrückt
„Ich bin mit dem Fußball aufgewachsen. Ein maximaler Fan bin ich aber nicht“, erklärt Robert Peukert. In Jugendzeiten schlug das Herz einmal für Eintracht Frankfurt, Stars wie Uwe Bein, Jay-Jay Okocha und Antony Yeboah haben schöne Erinnerungen hinterlassen. „Das waren tolle Spieler. Aber ich war nie der Typ, der irgendwelche Idole verehrt hat“, schaut Peukert zurück. Heute gilt Leipzig die Sympathie – allein angesichts der räumlichen Nähe, den Bayern drückt er insbesondere bei Partien auf internationalem Parkett die Daumen. Tiefer geht die Begeisterung für die DFB-Elf, deren Spiele der 42-Jährige seit rund zwei Jahren als Freund der Nationalmannschaft verfolgt. Dieser Kreis von Förderern unterstützt bereits seit über vier Jahrzehnten die sozialen Projekte der DFB-Stiftung Sepp Herberger.
Die gemeinsame Leidenschaft für den Fußball und das Team um Bundestrainer Julian Nagelsmann verbinden und auch das Engagement der Stiftung für Inklusion, Resozialisierung und den gesellschaftlichen Zusammenhalt verfolgt Peukert mit Sympathie. „Ich wäre gerne noch intensiver dabei“, betont er, aber mit Familie und Beruf stehen verständlicherweise zwei andere Themen noch etwas höher auf der Prioritätenliste. Peukert ist Familienmensch. Er ist verheiratet und stolzer Vater zweier Töchter sowie eines elfjährigen Sohnes, der ihn oft ins Stadion begleitet. Beruflich ist er als Finanzdienstleister und Unternehmensberater unter der Marke ‚Lieblingsmakler‘ erfolgreich. Mit 25 Mitarbeitern an fünf Standorten und zwei Fachbüchern im Gepäck meistert er den Spagat zwischen Karriere und Familie mit klarer Kante: Die Schulferien gehören ausschließlich der Frau und den Kindern.
Mit 19 Jahren in Selbstständigkeit gestartet
Die Freiheit, sich das Leben einzuteilen und selbst über seinen Weg zu entscheiden, war ihm schon in jungen Jahren wichtig. Sie hat Peukert zusammen mit Mut und Neugierde zu dem gemacht, was er heute ist. Als er nach dem Abitur als Zivildienstleister Krankenhausbetten putzte, schmiedete er Zukunftspläne. Mit gerade einmal 19 Jahren folgte dann der Weg in die Selbstständigkeit als Finanzberater. In den Anfängen habe er manchen Fehler gemacht und sich Beulen eingehandelt, aber eben auch vieles gelernt, sagt er. Vor allem habe er die Entscheidung, einen eigenen Weg zu gehen und nebenbei ein Fernstudium zu absolvieren, nie bereut. „Es entspricht eben meinem Lebensstil, meinem Herzen zu folgen“, erklärt Peukert.

Der Fußball war dabei ein steter Begleiter. Peukert hat in der Jugend beim FC Carl Zeiss Jena und später bis zu einem Kreuzbandriss im Alter von 26 Jahren einige Kilometer weiter in der Landesklasse gespielt. Wenn es die Zeit erlaubt, geht es immer noch zum Kicken mit einer Alte-Herren-Truppe auf den Platz und wenn er heute aus seinem Fenster schaut, sieht er direkt auf das Stadion des FC Carl Zeiss.
Fußball als Schule für das Leben
Der Fußball hat ihn geprägt, ihm die Bedeutung von Teamgeist und einer guten Mischung unterschiedlicher Charaktere aufgezeigt. „Ich habe immer als Kapitän meine besten Leistungen gezeigt, Verantwortung gibt mir Kraft und nimmt sie mir nicht“, erzählt Robert Peukert und erklärt, dass ihn das darin bestärkt habe, beruflich ebenfalls vorwegzumarschieren.
Hinzu kamen frühzeitig Stadionbesuche, die tolle Erinnerungen hinterlassen haben. Etwa an das 0:2 der DFB-Elf im Juni 2004 gegen Ungarn, als Peukert am Rande der Partie auf dem Betzenberg in Kaiserslautern die Fußballgrößen Stefan Kuntz und Reiner Calmund kennenlernte oder an das Auftaktspiel der UEFA Euro 2024 der Nationalmannschaft gegen Schottland. Im Sommer wird ein weiteres Erlebnis hinzukommen: Es geht nach Houston, zur Weltmeisterschaft, zum Spiel Deutschland gegen Curacao. „Ich hoffe auf ein sehr gutes Turnier der Nationalmannschaft, aber man weiß es nie“, sagt Peukert. Sicher sein kann sich Robert Peukert derweil in anderer Hinsicht: Auch dieser Stadionbesuch wird Energie und Glücksgefühle hinterlassen.